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Spiel 2006
Spiel des Lebens: Weidmanns Heil!
Reiden, 21.4. bis 23.4.2006

IT Einladung
Nach einer kurzen Unterbrechung ging die Reise zum Schloss der Kunigunde ohne weitere Schwierigkeiten von sich. Das Fest war herrlich gewesen, um nicht zu sagen, das beste an welchen ihr je teilhaben durftet. Doch nun ist der Rausch ausgeschlafen und ihr seid schon zum Jagdhaus weitergezogen, um reichlich Trophäen zu erbeuten. Wache Augen und spitze Zähne warten im Dickicht auf euch...


Was geschehen ist – Auszug aus den Aufzeichnungen eines Historikers
... konnten die Orks einen überwältigenden Sieg davontragen. Diese Schlacht, welche unter dem Namen Die Schlacht am Hügel der drei Herrscher in die Geschichte einging, sollte die politische Landschaft und die Frage nach der Herrschaft über den Silberwald noch für Jahre beeinflussen.

Für die Orks stellte sich schon bald nach der Schlacht die Frage nach einem neuen Kriegsherrn; viele Orks waren unzufrieden mit dem geschlossenen Waffenstillstand und wollten tiefer in die Menschengebiete vordringen. Die extremistischen und radikalsten Gruppierungen, beeinflusst von den neuen Lehren aus Orkmenistan, wollten die Menschen ganz aus dem Silberwald vertreiben und auch vor den Elfen und Zwergen nicht Halt machen. Eine radikale Gruppe, unter der Führung des Schamanen Roktor Var, stellte sich gegen den Kriegshäuptling; es kam zu einem Morokrum, der traditionellen Schlacht zwischen zwei Orkgruppierungen mit divergierenden Ansichten. In dieser Schlacht, manche sprechen von einem hinterhältigen Überfall, kamen sowohl Kriegshäuptling wie auch Herausforderer ums Leben. Die Frage nach dem neuen Kriegshäuptling sollte sich wenige Monate später, auf dem alljährlichen Treffen der Schamanen, auf überraschende Art und Weise beantworten.

Ein völlig neuer Konflikt ergab sich für Gräfin Kunigunde der Keuschen zu Borkenweil und ihren Widersacher im Streit über den Besitz des Silberwaldes, Graf Adelbert dem Wilden zu Hohenfels-Zweifluss. Zwar hatte Gräfin Kunigunde Adelbert ein Drittel des Silberwaldes als Vergütung für seine Unterstützung im der Sache des Orkentöter-Schwertes zugesichert, nun aber bahnte sich ein neuer Streit an; nämlich welches Drittel genau Adelbert zustand. Die Dokumente, welche vor der Schlacht am Hügel der drei Herrscher unterzeichnet wurden, äusserten sich nur äusserst vage über die geographische Lage dieses Drittels. Kunigunde, manche vermuten mit Absicht und in Vorahnung der kommenden Ereignisse, hatte dies geschickt verhindert. Dadurch konnte Kunigunde Adelbert genau jenes Drittel des Silberwaldes zusprechen, welches die Orken für sich beanspruchten und in den diktierten Verhandlungen nach der Schlacht am Hügel der drei Herrscher auch schriftlich so hatten festlegen lassen.
Dennoch stellte sich die Orkenplage und der Streit über den Besitz des Silberwaldes bald als nebensächlich heraus; denn ein dunkler Schatten hatte in Adabien Fuss gefasst und sollte die Menschen noch lange beschäftigen und viel Leid verursachen.

Auch die Zwerge waren von diesen Ereignissen direkt betroffen. Führten bisher alle ihre Handelswege aus dem Silbergebirge über von Menschen kontrolliertes Gebiet, so fanden sie sich nun auf einmal in einer Enklave wieder; sämtliches Gebiet rund um das Silbergebirge wurde von den Orks kontrolliert. Dies führte zu weiteren Spannungen zwischen diesen beiden, seit Urzeiten auf tiefste mit einander verfeindeten Rassen. Die Zwerge, welche seit der Schlacht von Gorodim Eisenfaust nicht mehr auf orkische Sklaven verzichtet hatten, sahen sich vermehrt den Versuchen der Orks ausgesetzt, ihre gefangenen Brüder und Schwester zu befreien. Hoffnungslose Exkursionen, wie sich immer und immer wieder herausstellte.

Nur für die Elfen war der erzwungene Frieden vom Hügel der drei Herrscher mehr oder weniger ohne Bedeutung; ihre Kontakte mit den Orks beschränkte sich auch nachher auf wenige, dennoch blutige und grausame, Begegnungen. Die einzige Elfensiedlung, Ashunlor, war weit von jeglichem Orkengebiet entfernt. Zu weit, wie sich zum Glück für die Elfen herausstellen sollte.

Über den Verbleib des Schwertes des Orkentöters ist nur wenig bekannt. Zwar gibt es den Bericht von einer kleinen Gruppe von Spähern, welche die Orks verfolgten, als diese das Orkentöter-Schwert in Sicherheit brachten. Dieser Bericht ist jedoch von zweifelhaftem Ursprung und wird allgemein als nicht vertrauenswürdig betrachtet. Vor allem die Lage des Versteckes, die Silbersümpfe, wird als unwahrscheinlich erachtet.

Nicht weniger von Bedeutung war auch das erste Auftauchen der Trolle in Adabien, welche ...